Tag 11, 18.07.2015 – von Tulsa nach Weatherford

 

Nach dem Frühstück raus aus Tulsa, schon bald können wir ein paar Abschnitte der ganz alten Strasse fahren. Die Stossdämpfer von unserem Tahoe werden gefordert, aber es lohnt sich! Hier kommt echtes Route 66- Feeling auf.

In Stroud, einem kleinen Ort, machen wir Zwischenhalt im „Rock Cafe“, dessen Inhaberin die Vorlage für die Figur „Sally“ aus dem Film „Cars“ war.

Nach Besichtigung des alten Brodway von Davenport, inkl. schönen Wandmalereien erreichen wir die „Seaba Station“, eine alte Tankstelle, das heute ein kleines, interessantes Motorradmuseum beheimatet.

In Arcadia dann ein touristisches Highlight der Region, die „Historic Old Round Barn“, eine perfekt erhaltene Rundscheune, inkl. Museum und Shop. Warum die Scheune rund ist? Einerseits um den zahlreichen Tornados in dieser Gegend stand zu halten und andererseits, damit der Teufel den Farmer nicht in eine Ecke treiben kann……

Da uns in Oklahoma City nichts wirklich interessiert, umfahren wir die Hauptstadt Oklahomas (ca. 540’000 Einwohner) auf der Interstate und fahren bei Bethany wieder auf die Route 66.

Nach Oklahoma City wird die Landschaft noch weiter, bis zum Horizont erstrecken sich endlose Felder und Weiden. Ab El Reno zieht sich die Route 66 einsam, oft über Meilen schnurgerade, durch die Weite. Die Strasse ist über weite Strecken in einem ziemlich schlechten Zustand, aber gerade das macht den Reiz aus. Bei einem schönen Picknickplatz möchten wir einen Halt einlegen. Aber bei fast 40° und beinahe stürmischen Wind begraben wir das Vorhaben rasch. Es wird dann ein kurzer „Stehapéro“ unter dem Kofferraumdeckel 🙂

Dann noch ein Fotostopp bei „Lucilles“, einer schön restaurierten, alten Conoco-Tankstelle.

In Weatherford checken wir im Holiday-Inn ein, direkt neben dem „neuen“ Lucilles Roadhouse, einem typischen Diner / Steakhouse, wo wir dann zu Abend essen.

Morgen werden wir voraussichtlich bereits die Staatsgrenze zu Texas überschreiten.

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