Tag 1, 08.07.2015 – Lange Reise mit kleinen Hindernissen

 

 

Am Vortag haben wir unser Gepäck bereits am Bahnhof Olten eingecheckt, natürlich nicht ohne Probleme. Die SBB-Leute haben es nicht geschafft, die Bordkarten auszudrucken. Na gut, müssen wir halt am Morgen noch bei der Swiss vorbeischauen…

Vorsichtshalber einen Zug früher ging dann unsere Reise um 8.59 in Olten los. Pünktlich am Flughafen Zürich angekommen, am Swiss-Schalter unsere Bordkarten abgeholt, was Essen und auf unseren Flug warten.

Mit kleiner Verspätung ging es dann um ca. 13.30 los Richtung Chicago. Nach schier endlosen 9.5 Std. dann mit kaum noch Verspätung in Chicago O’Hare gelandet. Raus aus dem Flieger, der erste Dämpfer; eine endlose Schlange bei der Immigration. Nach ca. 1 Std. dann endlich am Schalter, immerhin haben wir einen netten Officer erwischt, Abfertigung dauerte dann nur noch 5 Min. Dann ging alles ziemlich flott, Koffer geschnappt, durch den Zoll, in den Shuttlebus zur Autovermietung.

Dort haben wir festgestellt, dass wir für die gebuchte Kategorie einen Hyundai Santa Fe bekommen hätten. Geht ja gar nicht, ich fahre doch nicht 5 Wochen in den USA mit einer Reisschüssel rum… Sie wollten uns dann für ein kleines Upgrade irgend einen Mädchen-SUV von GMC andrehen. Wir (eigentlich nur einer..) haben uns dann für ein „etwas“ grösseres Upgrade entschieden, dafür haben wir jetzt einen riesigen, schwarzen Chevy Tahoe 🙂

Na gut, Gepäck verstaut, mitgebrachtes Navi mit Hoteladresse an die Scheibe geklebt und los ging es. Leider nicht lange, Rush-Hour, Stop and Go, und das immerhin 23km. Wobei wir wieder mal festgestellt haben, dass in Amiland auch solche Situationen viel gesittertet gemeistert werden, wie bei uns zu Hause. Aber es sollte noch schlimmer kommen…. Kurz vor dem Hotel ging es in eine grosse Unterführung, Navi keinen Empfang mehr, wir am Runden drehen. Das in einer unbekannten Grosstadt, es fing an zu Regnen, wurde langsam dunkel, Umleitungen wegen einem Festival, wir todmüde, hungrig, durstig. So, die Nerven liegen blank, kurzzeitig gerät der Familienfrieden etwas aus den Fugen. Dank hilfsbereiten Taxi-Fahrern dann doch noch das Swissotel gefunden.

So, endlich geschafft. Dachten wir… Hotelvoucher an der Réception abgegeben, der nette Herr schaut schon viel zu lange mit Stirnrunzeln in den Computer. Als er sich dann ins Büro zurückzieht, ahnen wir bereits schlimmes. Nach 5 Min. kommt er zurück, es kommt alles gut,es gab „nur“ eine Verwechslung mit dem Datum, wir bekommen unser Zimmer. Uns fällt ein Steinbrocken vom Herzen. Noch mal ein kleines Upgrade, und wir haben ein Zimmer mit fantastischer Aussicht auf den Lake Michigan und die Navy-Pier. Noch schnell was gegessen und dann fallen wir alle hundemüde ins Bett,  wir sind ja seit bald 24 Std. auf den Beinen. Die 2 Grossen dürfen sich in ein Queen-Size-Bett quetschen, der kleinste hat dasselbe für sich alleine…

So, morgen geht es weiter, und nein, die Beiträge werden nicht immer so lange.

2 Gedanken zu „Tag 1, 08.07.2015 – Lange Reise mit kleinen Hindernissen“

  1. Well done … So ein Tahoe ist schon was feines.
    Uns wollte man damals für die Route 66 auch koreanische Fahrzeuge andrehen.
    Ne, ne … das ist was für 08.15 Touristen…

    1. Tahoe wäre mir viel zu gross! Ich hätte den GMC (Acadia?) genommen, den möchte ich mir ev. in Florida anschaffen. Oder den Chevy Traverse.

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